26 - 07 - 2017

Aktuell: Kurz notiert -- Reaktionen auf Zweites Warflether Lieder-Pfingsten


https://www.nwzonline.de/kultur/traenenreiches-liebesunglueck-in-der-wesermarsch_a_31,3,600081945.html
Nordwest-Zeitung 06.06.2017
Konzerte

Tränenreiches Liebesunglück in der Wesermarsch

Wesermarsch/Warfleth Heißer Tipp für Troubadix, den gallischen Barden, der bei Asterix und Obelix so gemein am Singen gehindert wird: Suche mal in der Wesermarsch um Asyl nach! Dort darfst du in der Konzertkirche in Warfleth ungehemmt deiner Kunst frönen. Aber du musst in Bestform antreten. Denn in St. Marien in der Gemeinde Berne setzt das Festival „Warflether Liederpfingsten“ schon bei seiner zweiten Auflage höchste Maßstäbe.

Der beharrliche und umtriebige Organisator Reinhard Rakow braut dort wie Miraculix offenbar Zaubermischungen. Wie sonst holt er immer wieder Musiker von internationalem Rang in das abgelegene Kirchlein am Weserdeich? Den höchst angesagten Bariton Benjamin Appl und den nicht minder renommierten Pianisten James Baillieu hatte er diesmal für die beiden Feiertage verpflichtet.

Das Programm fordert die Künstler und die eingeschworene Zuhörerschar gleichermaßen, doch Intensität und Spannung sinken nie ab: Lieder nach Texten von Heinrich Heine am ersten Tag, von Franz Schubert („Schwanengesang”) von Felix und Fanny Mendelssohn, Anton Rubinstein, Robert Schumann („Dichterliebe”). Am zweiten Tag neben viel Schubert auch Beethovens Zyklus „An die ferne Geliebte” und für die beiden Interpreten von Nico Muhly vertonte Texte aus Feldpostbriefen.

Wenn Edvard Grieg, Mendelssohn oder Rubinstein den wortgleichen „Gruß” entbieten, dann offenbaren sich in diesem „Leise zieht durch mein Gemüt“ fast plakativ die vielen Nuancen von Appl/Baillieu. Es sind Feinheiten, die auch jedes gehauchte Pianissimo oder herausschnellende Forte abgestuft anders klingen lassen – fahl unheimlich wie bei Schumanns „Belsazar ward aber in selbiger Nacht von seinen Knechten umgebracht”, den Atem abschnürend wie bei Schuberts „Und zeigt mir jene Stelle, wo ich das Liebste verlor“.

Nie rutschen die tränenreichen Liebesunglücke der Romantik zu Schmachtfetzen ab. Der in Regensburg aufgewachsene und in London lebende Sänger verbindet auf eigene Weise eine mitreißende Frische mit kontrollierter Naivität. Er gestaltet intensiv am Wort.

Tiefgründigkeit wirkt bei ihm nicht entliehen, sondern authentisch. Baillieu erweist sich als Begleiter, der anspornend und entschieden mitgestaltet, sich aber nie vordrängt und der in den Nachspielen bei Schumann die Gefühle wundervoll zum Nachschwingen bringt. Schonung erlegen sich beide nicht auf.

Weser-Kurier/ Die Norddeutsche  07.06.2017


http://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-ein-musikalisches-ereignis-_arid,1609482.html

Warflether Liederpfingsten: Bariton Benjamin Appl und Pianist James Baillieu begeistern das Publikum

Ein musikalisches Ereignis

07.06.2017 0 Kommentare
Warflether Lieder-Pfingstsingen: An die ferne Geliebte 
        Lieder von Schubert, Beethoven u.a. mit Benjamin Appl (Bariton)
        © Christian Kosak
Bariton Benjamin Appl und Pianist James Baillieu überzeugen mit beeindruckender Musikalität und Übereinstimmung. (Christian Kosak)

Der deutsche Bariton Benjamin Appl und der aus Südafrika stammende Pianist James Baillieu waren schon vorab mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht worden; tatsächlich haben beide Musiker eine beeindruckende Vita aufzuweisen.

Zwei gleichwertige Partner

Aber weit überzeugender war es, sie beim zweiten Warflether Liederpfingsten persönlich zu erleben. Bereits beim ersten Programmpunkt des Montag-Konzerts, dem Schubert-Lied „Die Taubenpost“, wurde das uneingeschränkte Miteinander von Instrument und Gesang ohrenfällig deutlich: Keinerlei Differenzen bei Dynamik oder ­Tempo trübten den Vortrag zweier absolut gleichwertiger Partner.

Appl erwies sich als höchst einfühlsamer Gestalter, der mit sonorem Timbre bei fein justierter Atem- und Stimmführung eine ungeahnt breite Palette an Klangfarben und Nuancierungen einzusetzen wusste. Gleichermaßen pointiert und akzentuiert ­brachte Baillieus sorgfältig gewichteter Anschlag die Struktur der Klavierbegleitung zum Ausdruck. Jedes einzelne Kunstlied hat seinen spezifischen Charakter, ist ein eigener Mikrokosmos. Und genau dies wurde von den sympathischen Künstlern mit Feingefühl und einem tiefen Verständnis der musikalischen Vorgaben meisterhaft herausgestellt.

Ludwig van Beethovens Zyklus „An die ferne Geliebte“ faszinierte mit üppiger Farbigkeit, etwa bei naturalistischen Schilderungen: blauen Bergen, plätscherndem Bächlein, lieblicher Frühlingsszenerie. Und natürlich bei sehnsuchtsvoller Liebe. Bei Franz Schuberts Rellstab-Gedichten (aus dem „Schwanengesang“) war es die ausgeprägte romantische Ästhetik aus Melancholie und Sentiment, aus Weltflucht und unerfüllten Träumen, die auf zutiefst anrührende Weise zum Ausdruck kam.

Appls geschmeidige Stimme brachte das zarte „Ständchen“ („Leise flehen meine Lieder“) mit großer Innigkeit zum Klingen, verdeutlichte aber auch mit akribischer Gestaltung die emotionale Doppelbödigkeit aus vordergründig aufgesetzter Heiterkeit und innerer Trauer beim „Abschied“.

Besonderer Reiz eigenwilliger Briefe

Von besonderem Reiz waren die Vertonungen einiger recht eigenwilliger Briefe aus dem Ersten Weltkrieg, die der amerikanische Komponist Nico Muhly anno 2015 als Auftragskomposition für Appl schrieb. Auch deren „modernere“, sich gleichwohl an romantischem Vorbild orientierende Melodik veranschaulichte eindrücklich die Intensivierung der teils eher banalen, teils ungezügeltem Gefühlsüberschwang entspringenden Aussagen durch die Melange aus Wort und Musik.

Dass herzzerreißend schöne Poesie und die Kompositionen Franz Schuberts auch heute noch ungemein anrührend sind, das konnte man bei einigen, in freier Form entstandenen Liedern erleben. „Der Musensohn“ mochte noch mit komischer Note und forsch-straffer Rhythmik amüsieren. „Abend­stern“ machte hingegen die Einsamkeit mit schlichter, elegischer Tonfärbung nachfühlbar. Doch wohl am stärksten unter die Haut gehend geriet die Interpretation der Lieder „Der Wanderer“ und „Nachtstück“ mit ihrer ergreifenden Thematisierung von Heimatlosigkeit und Verlorenheit bis hin zur Todessehnsucht, die „unter rauschenden grünen Bäumen, lispelnd wankenden Gräsern und zartem Vogelruf“ ihre Erlösung und Erfüllung findet.

War es schon nach manchem vorherigen Lied mucksmäuschenstill, so verging nach dem letzten Vortrag eine ungewöhnlich ­lange Zeit absoluter Stille, bis sich die intensive, geradezu wie mit Händen greif­bare Spannung in begeistertem Beifall entlud. Die Zugabe „Wiedersehen“, ein weitgehend unbekanntes Schubert-Lied, erleichterte mit angenehm tröstlicher Harmonik die Rückkehr in die vom Sonnenuntergang in ­warme Rottöne getauchte Realität.

-- "ZWEITES WARFLETHER LIEDER-PFINGSTEN"

Neues zu Benjamin Appl

"Berauschender Gesang, bestimmt von überbordenden Emotionen, in perfekter Übereinstimmung vom berückend empfindsam gespielten Klavierpart untermalt. So geht Romantik in packendster Form. Ergriffenes Schweigen zunächst, dann begeisterter Jubel, Bravo-Rufe und Standing Ovations. Das Erste Warflether Lieder-Pfingsten hat Großes versprochen, alles gehalten. Und Maßstäbe gesetzt, die kaum noch zu toppen sind": so lautete das Resummee der "Norddeutschen" zum Ersten Warflether Lieder-Pfingsten,

Damit das Zweite Warflether Liederpfingsten (4./5.Juni) dieses Niveau hält, werden diesmal Bariton Benjamin Appl und Pianist James Baillieu beide Konzerte gestalten. Baillieu ist Professor für Klavierbegleitung in London, Appl, Schubert-Preisträger und ECHO "Rising Star", wurde  in London als "Young Artist of the Year 2016" mit dem Gramopohone Award ausgezeichnet. Nach zwei CDs bei anderen Labels hat er einen  Vertrag bei Sony unterzeichnet.

Die Süddeutsche Zeitung vom 3. Februar berichtet ausführlich: "... seit einigen Monaten ein Exklusivvertrag mit der einflussreichen Plattenfirma Sony. Im März erscheint die erste Frucht der Zusammenarbeit,  "Heimat" wird die CD heißen. Appl hat sich das Thema ausgesucht, es sei "auf vielen Ebenen wieder sehr zeitgemäß", sagt er: "Wo will man eigentlich leben? Wo ist mein Lebensmittelpunkt? Wo bin ich zu Hause?"

-- "WIR ERINNERN": GEDENKVERANSTALTUNG AN DIE OPFER DER NOVEMBERPOGROME 1938

"Ausgrenzung -- Entrechtung -- Vernichtung"
Gedenkveranstaltung im Schulzentrum Berne

Das Schulzentrum Berne veranstaltet am 09.11.2016 (Mittwoch, 19:30) einen Abend zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome 1938. Die Veranstaltung ist konzipiert als historisch-literarisch-musikalische Collage, an der sich Oberschüler, Cornelia Josephs und Reinhard Rakow mit Text- sowie Petra Janssen-Friedrich (Blockflöte) und Nikolaus Komar (Gitarre) mit Musikbeiträgen beteiligen.

Ausgangs- und Mittelpunkt der Veranstaltung sind Texte, die Schüler der zehnten Klassen geschrieben haben. Die Schüler haben sich unter Leitung von  Lehrerin Cornelia Josephs mit der Geschichte der Judenverfolgung auch in Berne befasst und sich insbesondere den Schicksalen der Bernerinnen Ida Koopmann und Ella Türk zugewandt. Ida Koopmann wurde 1942 als 73 -jährige deportiert, sie kam im KZ Theresienstadt um. Ihre Tochter Ella Türk wurde 1945, kurz vor Kriegsende, aufgrund einer Denunziation eines Berner Mitbürgers ebenfalls nach Theresienstadt deportiert. Sie überlebte das Lager, kehrte zurück nach Berne und lebte dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1971.

Angereichert mit historischem Material, Gedichten zum Thema und mit musikalischen "Ruhe-Inseln", fügen sich die Schülertexte ein in einen eindringlichen Versuch, die Erinnerung an die Schuld der Täter und an das Leid der Opfer zu bewahren.

Mit der Übernahme der Patenschaft für den jüdischen Friedhof in Berne und durch mehrere Veranstaltungen mit Zeitzeugen hat das Schulzentrum Berne bereits in der Vergangenheit dazu beigetragen, Erinnerungskultur vor Ort zu erhalten und immer neu zu gestalten. Diesmal tragen Schüler die im Deutschunterricht erarbeiteten Texte zu Ella Türk und Ida Koopmann vor, Cornelia Josephs und Reinhard Rakow übernehmen die Lesung der historischen und literarischen Texte.

Die Veranstaltung am 9. November 2016, einem Mittwoch, beginnt um 19:30 in der Mensa des Schulzentrums, Am Schulplatz 3, Berne. Sie ist öffentlich; eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber den Organisatoren zur Vorbereitung willkommen (telefonisch z.B. Rakow tel. 04406-920046, Josephs 0441 - 5601582).

 

-- BEDEUTENDE EHRUNG FÜR BARITON BENJAMIN APPL (PFINGSTEN 2017 in WARFLETH)

Erst war er Regensburger Domspatz, dann Privatschüler Fischer-Dieskaus (sein letzter!). Erst schloss er sein BWL-Studium ab, dann entschloss er sich, Sänger zu werden. Er gewann den Preis der Schubert-Gesellschaft, er wurde von der BBC in ihr Förderprogramm "New Generation Artists´ Scheme" aufgenommen. Die Europäische Konzerthallen-Organisation ECHO wählte ihn 2015  zum "Rising Star" und sponsorte seine Tournee durch Europas und Kanadas große Häuser. Anfang 2016 veröffentlicht er seine erste Solo-CD, "Stunden, Tage, Ewigkeiten" mit Heine-Liedern von Schubert, Schumann und anderen, wenig später seine zweite, "Schubert", mit Live-Aufnahmen in der Wigmore-Hall London, im März 2017 folgt seine dritte, dann bei SONY: Bariton Benjamin Appl,  der im Januar dieses Jahres zu Schuberts Geburtstag in Warfleth eine magische, eine unvergessliche "Winterreise" gab.  Jetzt ist er bei der Gala der britischen Gramophone als "YOUNG ARTIST OF THE YEAR" ausgezeichnet worden. Herzlichen Glückwunsch, Benjamin Appl!

Herzlichen Glückwunsch auch all denen, die schon Karten haben oder bis Jahresende Karten kaufen  für das Zweite Warflether Lieder-Pfingsten 2017!  Denn  Benjamin Appl  gibt Liederabende an beiden Feiertagen, am ersten Tag unter dem Motto der Heine-CD, am zweiten unter dem Beethoven-Motto "An die ferne Geliebte".  Viel Schubert steht auf dem Programm, Beethoven und als besonderes Warfleth-Exklusiv-Bonbon ein Appl gewidmeter Liederzyklus des Amerikaners Nico Muhly, des "heißesten Komponisten auf diesem Planeten" (DIE ZEIT).

 

-- BUCHPREMIERE

Wegen Überfüllung geschlossen werden musste das Schiffahrtsmuseum zwar nicht am Gründonnerstag. Aber zumindest hat der Abend wohl dem einen oder anderen gefallen. Hier der Link zum Kommentar des Geest-Verlages:

http://geest-verlag.de/news/ein-brillantes-feuerwerk-der-kritik-reinhard-rakow-mit-gestriger-premiere-von-den-seiten-die

 Eine weitere Buch-Präsentation gibt es am Samstag, 23. April, 19:00, in der Kulturmühle Berne, dann mit musikalischen Internezzi von Natalia Gvozdkova, Akkordeon.

 

-- IN EIGENER SACHE. LESUNGEN

Ich werde demnächst mein Buch "an den seiten die irrtümer" mit Texten aus zwanzig Jahren zu Kunst, Literatur und Musik vorstellen, außerdem eine Hörspielfassung meiner Novelle "Dass alles so rein bleibt." Hier der Kalender und einige erste Informationen:

24. märz 19:00 schiffahrtsmuseum brake     buch

23. april  19:00 kulturmühle berne  buch (mit natalia gvozdkova, akkordeon)

28. april 19:00 schiffahrtsmuseum brake     hörspiel (mit sabine schulz, lesung)

06. mai 19:00 LEB könig v griechenland ovelgönne hörspiel  (mit sabine schulz, lesung, und natalia gvodzkova, akkordeon)

24. mai 19:30 museum nordenham        hörspiel (mit sabine schulz, lesung)

28. mai 19:00 kulturmühle berne   hörspiel (mit sabine schulz, lesung)

BUCH
„an den seiten die irrtümer"

oder: „Frantz hüpft den Tuttis hinterher." Ein Streifzug durch zwanzig Jahre Kultur vor Ort. — Zwanzig Jahre hat der Schriftsteller, Kulturorganisator und Maler Reinhard Rakow Kunst, Musik und Literatur im Oldenburger Land als Rezensent, Laudator, Kritiker oder einfach nur als wacher Zeitgenosse begleitet. Sein neues Buch versammelt ausgewählte Texte, die darüber entstanden sind, vom Tagebucheintrag über Zeitungsartikel bis hin zu Rede und Essay. Die Lesung präsentiert einen
Querschnitt: nachdenklich und nadelstichig, einfühlsam und engagiert.


HÖRSPIEL
Sabine Schulz, Reinhard Rakow (Sprecher) „dass alles so rein bleibt"

Die Geschichte der Landfrau Rieke W. in den Zeiten real existierender Marktwirtschaft, erzählt von Reinhard Rakow, eingerichtet als Horstück für zwei Sprecher und USB-Stick

Als Milcherzeuger kommen Walter, Rieke und ihre beiden Söhne kaum über die Runden. Der Dieseltank leckt, einer der Trecker muss zur Reparatur, das Geld für die Klassenfahrt fehlt, die Lage wird immer prekärer. In dieser Situation rät ein Angestellter der Hausbank dazu, den Betrieb umzustellen auf Hähnchenmast. Rieke beschließt, dem Rat gegen Walters Willen zu folgen ....
In dem Stück begegnen sich Wirklichkeit und Traum, Liebe und Tod, Whitman und Mahler, eingebettet in einen großen Erzählstrom, der bei aller Wahrhaftigkeit immer wieder poetische Momente aufscheinen lässt, der vor allem aber eines ist: eine große Ode auf, eine Liebeserklärung an die Landfrauen.

Auszug: „Ich hab mir das nicht ausgesucht, das hier. Den Hof. Das schrotte Haus. Den Misthaufen. Die leeren Kuhställe. Die brachliegenden Äcker. Ich hab mir das nicht ausgesucht. Glaub nur nicht. Aber jeder muss tun, wo er hingestellt ist, sag ich immer. Von nix kommt nix, das kannste dir merken, sag ich uns Rolf immer, wenn er wieder mal mosert."

 

-- ANIA VEGRY SINGT HIMNDEMITHS "MARIENLEBEN"

Alle haben sich so auf Christiane Iven gefreut. Den Termin im August 2015 musste sie aus Krankeitsgründen absagen, neuer Termin wäre Pfingsten 2016 gewesen. Nun hat Christiane Iven das Ende ihrer aktiven Karriewre als Sängerin erklärt und alle Konzerte abgesagt. Alles Gute, liebe Frau Iven! Nun wird das "Marienleben" in Warfleth von Ania Vegry, Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Hannover,  Iven_Schülerin, Gewinnerin etlicher Auszeichnungen im In- und Ausland, gesungen werden. NOTA: Neuer Termin ist PfingstSONNTAG, 15. Mai; Simon Bode gibt Schuberts "Müllerin" nun am 16., Pfingstmontag. Pianist ist bei beiden Konzerten Nicholas Rimmer.

-- SCHUBERTS GEBURTSTAG IN WARFLETH

Das Programm für das Rezital von Benjamin Appl und Graham Johnson in Warfleth  am 31. Januar 2016 steht fest. Der zweite Teil ist der "Winterreise" vorbehalten. Der erste Teil ist "Liedern aus dem Winter" gewidmet, Liedern, die Schubert im Dezember und Januar geschrieben hat auf Texte von Goethe, Schulze und Leitner, darunter "Willkommen und Abschied", "Am Flusse" und "Der Winterabend". Appl, Träger des Schubertpreises, und Johnson, der "Nestor der Liedbgeleitung", dessen Name untrennbar verbunden ist mit der legendären Hyperion-Edition (alle Lieder Schuberts auf über 40 CDs), sind zur Zeit auf Tournee in Australien, Neuseeland und Amerika. (12. Juli 2015)

-- SPENDEN
Der beeindruckende Vortrag von Prof. Dr. Trabert am 30.10. hat zu Spenden-Überweisungen und zu Spenden-Anfragen aus dem Publikum geführt. Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, die Obdachlose akut bedroht, herrscht erhöhter Bedarf an medizinischer Zuwendung. Hier für alle die Kontaktdaten:
Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.
Tel.: 06131 / 6279071. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Spendenkonto: 1919018 Mainzer Volksbank, BLZ 55190000
IBAN: DE24551900000001919018  BIC: MVBMDE55

-- NESTHÄKCHEN

Die Neuauflage von "Nesthäkchen und der Weltkrieg" im Geest-Verlag mit einem Vorwort von Marianne Brentzel geht zurück auf eine Anregung der Vierten Berner Bücherwochen 2013 und wurde projektiert von Kultur vor Ort Berne. Das Buch wurde über das Jahr 2014 hinweg wiederholt breit vorgestellt, u.a. in der NWZ, WELT (fast eine ganze Seite!), Süddeutsche Zeitung und der Jüdischen Allgemeinen Zeitung. Einen österreich-weiten Wettbewerb über das Ende des Ersten Weltkriegs gewann ein Wiener Gymnasium mit einem Projekt über dieses Buch. Das Interesse ist nach wie vor ungebrochen. Das Buch wurde in diesen Tagen in zehnter Auflage neu aufgelegt.

TICHMAN

Nina Tichman hat ihre internationale Homepage neu gestaltet. Die Seite mit den Terminen ist nun unterlegt mit einem Foto des Innenraums der Konzertkirche Warfleth und unter "Projekte" heißt es:

„die letzten drei“

Sag niemals nie…ich hatte geschworen es nie wieder zu tun, aber ich kann nicht widerstehen: eine Reihe „Maxi-Konzerte“ in meiner geliebten Konzertkirche in Berne (nah Bremen) mit den letzten drei Sonaten von Beethoven, Schubert und Haydn (plus Brahms Opp. 117, 118, 119).  Das erste Konzert mit Schubert am 11. November 2016.

http://www.ninatichman.com/deutsch/termine.html
http://www.ninatichman.com/deutsch/projekte.html